Close-up Of Male Soccer Player Suffering From Knee Injury On Field

Die Relegation 2016 Eintracht Frankfurt gegen 1. FC Nürnberg

Die Relegation 2016

Die Relegation ist gespielt. Eine Mannschaft jubelt eine ist am Boden zerstört. Wie jedes Mal. Dieses Mal etwas ungewöhnlich, daß der HSV nicht mitspielen durfte (mußte).  Was gibt es dieses Jahr über die Relegation zu erzählen? Eine Kette von Unzulänglichkeiten. Meiner Meinung nach, hat es weder die Eintracht aus Frankfurt noch der Club verdient nächste Saison Bundesliga zu spielen. Warum?

Zeitspiel

Das ekelhafte Zeitspiel der Frankfurter hat sie erst in die Situation gebracht die Relegation spielen zu müssen. Am 34. Spieltag
braucht Frankfurt nur einen Punkt gegen Werder Bremen. Das komplette Spiel war ein einziges Zeitspiel. Der Tormann brauchte zu lange, gefoulte Spieler schienen auf dem Platz elendig zu verenden. Doch es gibt einen Fußballgott. Kurz vor Schluß gelang Bremen ein Tor und schwups fehlte den Frankfurtern die Zeit, die sie vorher liegen gelassen haben. Freiwillig.

Man sollte meinen, daß eine intelligente (Noch-) Bundlesligamannschaft etwas dazu lernt. Nein, sobald das Tor gefallen ist, das vermeintlich reichen könnte die Relegation zu gewinnen, blieb nach jedem (JEDEM) Ball ein Frankfurter auf dem Boden liegen, um nach nicht erfolgtem Pfiff wie ein junges Reh aufzuspringen und seine Verletzung zu vergessen. Mehrere gelbe Karten wegen Zeitspiels. Wirklich eine erbärmliche Vorstellung.

A propos erbärmlich. Der 1. FC Nürnberg, der es tatsächlich geschafft hat in der 2. Bundesliga den dritten Platz zu belegen. Wie kann man in KO Spiele gehen ohne eine Idee ein Fußballspiel gestalten zu können. Es macht doch keinen Sinn sich zwei Spiele lang hinten rein zu stellen und zu hoffen, daß der Gegner den Ball ins eigene Tor schießt. Doch so kam es. Es dauerte bis zur 80. Minute im zweiten Spiel, bis die Nürnberger erstmals ernsthaft versucht haben Fußball zu spielen. Leider zu spät. Diese Mannschaft hat in der Bundesliga wirklich nichts verloren.

Heribert Bruchhagen

Der glücklichste Mensch auf dem Platz dürfte wirklich Heribert Bruchhagen sein. Nach 13 Jahren an der Spitze der Eintracht hat er sich entschieden zurückzutreten und in den Ruhestand zu gehen. Sein Lebenswerk in Frankfurt wäre mit dem Abstieg zerstört gewesen.

Danke für alles und viel Spaß in der Rente.

Marco Russ

spielte schwer krank das erste Relegationsspiel, bei dem ihm sogar ein Eigentor unterlief. Ihm alleine gönne ich, daß die Eintracht drin bleibt und wünsche ihm alles gute wieder gesund zu werden. Nur das zählt und das ist die wichtigste Lehre, die man aus diesen Relegationsspielen ziehen kann.

 

Bayern verliert gegen Athletico Madrid

Bayern München gewinnt gegen Athletico Madrid 2:1

Der FC Bayern München gewinnt gegen Athletico Madrid 2:1 und hat doch alles verloren. Nach drei grandiosen Jahren mit Pep Guardiola ist die Mission gescheitert. Im dritten und letzten Jahr gewinnt Bayern München wieder nicht das Tripple. Gescheitert sind die Bayern letzendlich an den Spaniern.

Jedes Halbfinale der Champions League unter Guardiola wurde gegen Spanier verloren

Oder mit Spaniern. In der Hoffnung mit dem „weltbesten“ Trainer den Erfolg zu Bayern München zu holen wurde alles auf die Karte Spanier gesetzt. Der Kader ist mitlerweile von spanischen Spielern durchsetzt. Pikanterweise scheiterten die Bayern jedes Mal an spanischen Mannschaften. Fast schon ein Witz.

Nachdem die Bayern die letzten zwei Meisterschaften (2016 noch nicht mitgezählt) recht frühzeitig eingefahren haben, schonten sich die Bayern schon ab Spieltag 25 und waren dann nicht mehr in der Lage, gegen Ende der Saison noch einmal Gas zu geben. Die Niederlagen waren logisch und vorhersehbar.

Diese Gefahr stellte sich dieses Jahr nicht, da am 32. Spieltag immer noch zwei Punkte fehlen, um die berühmteste Salatschüssel einzufahren. Somit waren die Weichen gestellt. Bayern München steht im Pokalfinale, werden wohl Meister und hätten nur gegen Athletico Madrid gewinnen müssen.

Nur dumm, dass die Spanier nicht mitgespielt haben.

Was waren die Gründe?

Grundnummer 1 ist, daß Bayern München ein Tor zu wenig geschossen haben.

Grund Nummer 2 ist, daß Thomas Müller einen Elfmeter verschossen hat (von den letzten 8 Elfmetern der vierte!)

Grund Nummer 3 ist, daß die Spanier giftiger waren als die Bayern.  Der Ballbesitz und die Torchancen gingen überlegen an die Bayern. Die Spanier wußten die ganze Zeit, daß sie heute verlieren würden. Sie machten jedoch alles um die Niederlage eben knapp zu halten und mit der Auswärtsregel das Weiterkommen zu sichern. Das (alberne, übertriebene und unfaire ) Zeitspiel mit eingerechnet.

Pep Guardiola ist bei Bayern München gescheitert!

Bayern hat heute versäumt die drückende Überlegenheit in ein Tor umzusetzen. Pep Guardiola, der sich ja schon entschieden hat, die Bayern Ende der Saison zu verlassen ist in München gescheitert. Daran gibt es keinen Zweifel, denn selbst, wenn dieses Jahr das Double gewonnen wird, Felix Magath mußte nach zwei Doublen hintereinander gehen, denn er gewann damals nicht die Champions League.

P. S. Herzlichen Glückwunsch für die historische vierte Meisterschaft in Folge, die am Wochendende eingefahren wird. Das hat es noch nie gegeben.

 

Bayern München gegen Werder Bremen wird durch Schwalbe entschieden

Bayern München gegen Werder Bremen

Nun ist es vorbei das DFB-Pokal Halbfinale Bayern München gegen Werder Bremen. Was waren das früher Klassiker. In der Zeit als Werder Bremen noch mit Otto Rehagel unterwegs war und dieses Spiel quasi der Classico in der Fußball-Bundesliga war. Nur ging es damals immer um die Wurst. Sprich um Titel.

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Strafraumecke eines Fußballplatzes

Mainz 05

Mainz 05 ist ein Verein, bei dem man manchmal das Gefühl hat, sie wissen nicht so richtig wo sie hingehören. Tradition ist in der Bundesliga keine vorhanden, da man ja noch keine 10 Jahre dabei ist. So geben sie sich jedesmal als Underdog der Bundesliga.

Nach jahrelangem Aufbau kommen sie mit dieser Tour nicht mehr durch. Nachdem sie sich mittlerweile drei Mal für den internationalen Wettbewerb qualifiziert haben (einmal über die Fair-Play Wertung) gehören sie zu den etablierten Vereinen. Auch wenn Sie es nicht hören wollen.

Jetzt kommen wir zu meiner These Nummer 1. Geht es um die Wurst, kann Mainz 05 jeden schlagen. Wie geschehen bei dem 3:1 Sieg gegen Bayern München. Hier sah man sie 90 Minuten motiviert und voll konzentriert.

These Nummer 2. Egal wie gut die Mainzer drauf sind. Kommt ein Verein, der nicht gut darsteht, bieten sie sich als Opferlamm an und schenken die Punkte gerne her. Wie heute bei einer 2:3 Niederlage gegen den 1. FC Köln geschehen. Anders kann ich mir nicht erklären, warum man gegen eine Mannschaft, die nach dem aktuellen Tabellenplatz in Mainz keine Chance haben dürfte, nach einer 2:0 Führung verliert.

 

 

These 3. Vereine, die sich als Underdogs fühlen und überraschend einen internationalen Wettbewerb erreichen, bekommen in der nächsten Saison, durch die Doppelbelastung Probleme. Beispiele hierführ ist regelmäßig der SC Freiburg, dieses Jahr die Augsburger oder auch der 1. FC Nürnberg, der VFL Bochum und Bayer Uerdingen in der Vergangenheit. Das ist die größte Angst der Mainzer Fans. Absteigen, aufgrund des eigenen Erfolges und der resultierenden Doppelbelastung durch den Europapokal.

Wenn wir diese Saison beleuchten, ist die Lage für Mainz also dramatisch! Vor dem Spiel gegen Köln, hatte Mainz gute Chancen, sogar auf einem der vier Champions-League Plätze zu landen. Mit Rang drei wäre man direkt qualifiziert. Dies würde eine enorme Belastung bedeuten, da die Teilnahme somit gebucht wäre. Durch die Mehreinnahmen, hätte man auch noch mehr und noch bessere Spieler kaufen können / müssen. Spinnen wir das noch weiter. Für die K. O.-Runde sind die Mainzer sicher noch nicht reif genug. Mit einem dritten Platz in der Gruppe, wäre aber eine Qualifikation für die Europa-League geglückt, in die man im Achtelfinale hätte einsteigen dürfen. Gar nicht so schlecht, aber Überbelastung.

Mit dem vierten Plat hätten sie sich für die Qualifikation für die Champions-Leage qualifiziert, die natürlich traditionell verloren gegangen wäre. Somit wären sie aber direkt für die Europa-League qualifiziert gewesen. Wieder eine Mehrbelastung für den gefühlten Underdog.

Dieser Verantwortung versuchen sich die Mainzer durch rechtzeitige Niederlagen zu entziehen. Daher meine These, wieso man ein solch sicheres Spiel vergeigt.

Die schlechte Nachricht ist und bleibt, daß die Mainzer bereits so viele Punkte haben, daß sie sich trotz aller Angst für die Europa-League qualifizieren werden (Platz 7 reicht wahrscheinlich). Sie werden die Belastung bekommen und müssen sich stellen. Ihre Fans haben es verdient. Jetzt muß nur noch die Mannschaft mitspielen und sich zusammenreißen, damt so etwas wie gegen Köln, nicht wieder passier.

Deutschland gegen Irland

Wer hätte gedacht, daß ein Spiel Deutschland gegen Irland die WM Qualifikationsgruppe der deutschen Nationalmannschaft spannend machen könnte.

Eine ähnliche Blamage, gabe es allerhöchstens einst, bei einem Unentschieden gegen Island, als Rudi Völler, der damalige Teamchef Waldemar Hartmann zusammenfaltete um von der Unzulänglichkeit der eigenen Mannschaft abzulenken.

Wo liegt das Problem der Adler?

Eine Deutsche Fußball-Nationalmannschaft tut niemals mehr als sie muß!

Die Ausgangsposition war, daß wir noch einen Punkt benötigten um uns für die EM zu qualifizieren. Anstatt diese Kleinigkeit zu ignorieren, da es wahrscheinlich ist, gegen die übermächtigen Gegner Irland und Georgien, einen Punkt zu holen, betreiben unsere Adler wieder Minimalfußball und schaffen es nicht, trotz drückender Überlegenheit ein Tor gegen Irland zu erzielen. Daß ein solches vorgehen sich irgendwann rächt (3 Euro ins Phrasenschwein) ist sicher jedem klar und so kam es. Der Ball war drin, die Beine wurden schwer, der Kopf war leer.

Hätten wir uns in diesem Spiel qualifiziert, hätte es mit 1000 prozetiger Sicherheit gegen Georgien eine Niederlage gegeben, denn ein altes Koblodsgesetz besagt, Spiele, die die Nationalmannschaft nicht gewinnen muß, gewinnt sie auch nicht!

Daher habe wir auch eine solch miserable Ausbeute in Freundschaftsspielen.

Worauf wir wetten können und die Quote wird schlecht sein ist, daß das Spiel gegen Georgien ein klares Ding für unsere Nationalkicker wird. Denn die Motivation wird da sein, das Adrenalin wird helfen eine ordentliche Leistung abzurufen, den wir müssen ja jetzt gewinnen, ach nein, ein Punkt reicht ja. Wir werden also gegen den übermächtigen Gegner Georgien einen ganzen Punkt gewinnen und damit die Qualifikation zur Europameisterschaft 2016 in Frankreich schaffen.

Anschließend werden wir ein halbes Jahr lang Lehrgänge und Freundschaftsspiele machen, die wir mehr schlecht als Recht absolvieren. Die gleiche Sauce wie vor jedem Turnier. Das letzte oder vorletzte Spiel, vor der EM werden wir sogar verlieren, wie jedes Mal.

Das ist die traurige Wahrheit. Eine Deutsche Fußballnationalmannschaft gewinnt nur, wenn sie muß! Freuen wir uns also auf das Eröffnungsspiel 2016. Bis dahin wird es nur Grottenkicks geben. Dann gelten aber wieder die Worte von Gary Lineker

Fußball ist, wenn 22 Mann einem Ball hinterherlaufen und am Ende gewinnt Deutschland

 

Strafraumecke eines Fußballplatzes

Der 4. Bundeliga-Spieltag

Das war der 4. Bundesliga-Spieltag

Am vergangenen Wochenende ging es nach der von den Trainern so ungeliebten Länderspielpause wieder in der Bundesliga zur Sache. Und für einige Last-Minute-Transfers war es auch die erste Gelegenheit, sich im neuen Trikot zu beweisen. Vor allem die viel umjubelte Rückkehr von Oldie Claudio Pizarro zum SV Werder Bremen wurde mit viel Spannung erwartet.

Fangen wir also mit dem SV Werder Bremen an, der am Sonntag auf 1899 Hoffenheim traf. Hier waren alle Augen auf Pizarro gerichtet, der allerdings zunächst auf der Bank Platz nehmen musste. Die Rückkehr des Peruaners hatte in der Hansestadt einen regelrechten Hype ausgelöst. Und der erfolgreichste ausländische Torschütze der Bundesliga-Geschichte zeigte auch direkt, wieso er trotz seiner fast 37 Jahre noch eine absolute Verstärkung für Werder ist. Pizarro wurde in der 82. Minute beim Stand von 1:1 eingewechselt und bereitete in der Nachspielzeit clever den Siegtreffer vor. Das nennt man wohl einen Einstand nach Maß und wird sicherlich nicht dazu führen, dass sich der Hype um den sympathischen Toptorjäger schnell legen wird.

Weitere News und aktuelle Bundesliga Quoten gibt es hier:

http://extra.bet365.com/news/de/Fussball/Bundesliga/pizarro-wieder-in-bremen

Eine echte Überraschung gab es bereits beim Freitagsspiel. Hier empfing der Vorjahresdritte und Champions League Teilnehmer Borussia Mönchengladbach den HSV, der letztes Jahr bekanntermaßen zum zweiten Mal hintereinander nur knapp in der Relegation dem Abstieg entgangen ist. Mit Blick aufs Vorjahr war das also eigentlich eine klare Angelegenheit für Gladbach, zudem noch mit Heimvorteil. Allerdings kam es anders. Die Fohlen gingen sang- und klanglos mit 0:3 unter.

Eine weitere dicke Überraschung gab es am Samstag dann in Leverkusen. Auch hier empfing ein aktueller Champions League Teilnehmer einen potenziellen Abstiegskandidaten, nämlich den Überraschungsaufsteiger aus Darmstadt. Doch die Darmstädter schockten die Leverkusener bereits in der 8. Minute und die Werkself konnte sich trotz einer ordentlichen Leistung nicht mehr von diesem Schock erholen und musste sich am Ende mit 0:1 geschlagen geben.

Ansonsten war der Samstag sicherlich geprägt vom Fernduell zwischen dem Borussia Dortmund und dem FC Bayern München um die Tabellenführung. Der wiedererstarkte BVB setzte sich mit einer beherzten kämpferischen Leistung mit 4:2 gegen Hannover 96 durch. Dabei profitierten sie auch vom Pechvogel Felipe. Der brasilianische Abwehrspieler von Hannover 96 verursachte gleich zwei Elfmeter und lupfte obendrein noch einen Ball über Ron-Robert Ziegler ins eigene Tor hinein.

Die Bayern hingegen traten, ohne dass sie wirklich etwas dafürkonnten, wieder eine große Debatte über den sagenumwobenen „Bayernbonus“ los. Grund dafür war ein völlig unberechtigter Elfmeterpfiff in der 88. Minute. Schiedsrichter Knut Kircher verließ sich hier auf die falsche Wahrnehmung seines Assistenten an der Seitenlinie, der beim Auflaufen von Douglas Costa auf seinen Gegenspieler tatsächlich ein Foul gesehen haben will. Thomas Müller nahm das Geschenk dankend an und verwandelte den anschließenden Elfmeter zum entscheidenden 2:1-Endstand.

Erwähnenswert ist auch, dass der Vizemeister aus Wolfsburg nicht über ein schwaches und torloses Unentschieden beim Aufsteiger aus Ingolstadt hinaus kam. Neuzugang und de Bruyne-Ersatz Julian Draxler kam direkt zu seinem Startelf-Debüt, blieb aber über weite Strecken des Spiels eher unauffällig. Hier muss auf jeden Fall noch eine Steigerung her, wenn Draxler die Lücke, die de Bruyne hinterlassen hat, schnell schließen will.

Genauer nachlesen könnt Ihr alles auf www.kicker.de oder www.sportbild.de

Hamburger SV im freien Fall oder der 1. Spieltag der Fußball Bundesliga

Der Hamburger SV im freien Fall oder alles was am ersten Bundesligaspieltag passiert ist, möchte ich kurz zusammenfassen. Es ist viel passiert. Nachdem es dem HSV gelungen ist in der 1. Runde des DFB Pokals gegen einen Viertligisten auszuscheiden ging es mit Business as usual weiter. Im Spiel gegen den FC Bayern Müncehn gab es, nach der traditionellen, lausigen Leistung nur 5 Gegentore. Offen gesagt, ich hätte mit 10 gerechnet. Nach einer solch lustlosen Vorstellung, die mitlerweile gegen Bayern Tradition hat (letztes Jahr gab es 8 Tore), wundert man sich nicht mehr. Für jede Mannschaft ist es das Spiel des Jahres gegen den deutschen Rekordmeister zu spielen, der HSV läßt sich jedes Jahr zwei mal bereitwillig schlachten.

Hamburger SV – Spielergehälter werden im Park gefunden

Im Park finden sich Listen mit allen Gehältern der HSV Profis. Die Mannschaft wird jedes Jahr geändert, aber die Ergebnisse bleiben die gleichen. Nämlich, es gibt keine Ergebnisse. Hier sehe ich ein Managementproblem. Der Direktor Sport, Peter Knäbel, der letztes Jahr beinahe den Abstieg eingeleitet hätte, indem er sich selbst auf die Trainerbank gesetzt hat. Er ist für die Zusammenstellung des Teams verantwortlich. Ein Team, daß sich jetzt zwei mal hintereinander in der Relegation retten konnte. Wo soll die Reise hingehen?

À propos DFB Pokal.

Das Weiterkommen des Rasenballsports Leipzig

Ein großes Dorn in menen beiden Augen sind Vollidioten, die meinen sie müßten Gegenstände, welcher Art auch immer auf das Spielfeld werfen. Eine kleine Nachricht an diese Vollidioten. „Ihr schadet Eurem Verein! Bleibt zu Hause!

Jeder Verein ist für seine Zuschauer verantwortlich. Daher bekommen zuerst die Vereine für Fehlleistungen (wie Bengalos) der Zuschauer die Strafe aufgebrummt, die diese dann wieder zurückklagen müssen. Dank der Überwachungstechniken, bin ich guten Mutes, dass der Feuerzeugwerfer von Osnabrück ausfindig gemacht wird und bis zum Sankt Nimmerleinstag verklagt wird. Die Vereine leben von den Zuschauereinnahmen und vor allem ein Verein wie der VFL Osnabrück ist auf die Einnahmen aus dem Pokal angewiesen. Jetzt führt man drei viertel des Spiels gegen einen überlegenen, höherklassigen Gegner wie Osnabrück, da wirft irgendein Arschloch dem Schiedsrichter ein Feuerwerk gegen den Kopf. Dieser beendet, völlig zurecht, das Spiel und geht nicht mehr auf das Spielfeld zurück und macht sich weiter zur Zielscheibe. Da habe ich vollstes Verständnis.
Solche „Fans“ will und braucht kein Mensch. Osnabrück hatte noch 20 Minuten auszuhalten und hätte die Einnahmen aus der nächsten Runde kassieren können. Jetzt stehen sie mit leeren Händen da!
So etwas weckt in mir blanke Wut. Ich möchte mit meinen Kindern ins Stadion gehen können um ein Ereigniss zu erleben. Ich will aber nicht, Angst haben müssen, dass irgendein Depp mit etwas um sich wirft oder Schlägereien der Fans. Lieben Vollidioten, laßt doch bitte den Fußball, den Menschen, die Spaß daran haben und macht ihnen nicht den Spaß kaputt. Geht auf eine Wiese und prügelt Euch oder bewerft Euch mit Feuerzeugen oder von mir aus auch mit Feuerwehautos. Jedoch, lasst den Fußball in Ruhe!

Ach ja, Leipzig ist jetzt kampf- und torlos am grünen Tisch mit 2:0 weitergekommen, obwohl sie ein Wiederholungsspiel angeboten hatten. Wer will so etwas sehen?

 

Der 1. Spieltag der 2. Bundesliga

Der 1. Spieltag der 2. Bundesliga ist gespielt

Der 1. Spieltag der 2. Bundesliga ist gespielt. Das Fazit lautet, der Ball rollt wieder. Ich möchte weder die Ergebnisse betrachten, noch über die Tabelle gehen, die zu diesem Zeitpunkt nichts, aber auch gar nichts aussagt.
Wichtig ist, der Ball ist wieder zwischen den Pfosten unterwegs. Was war es für eine lange Zeit in der wir unsere Entbehrungen versucht haben mit Frauenfußball oder Jugendturnieren zu lindern. Haben uns geärgert über die Titel, die uns verloren gegangen sind. Es hätte schlimmer kommen können. Unsere Frauen Nationalmannschaft hat Platz 4 erreicht, genauso wurde die U21 aus dem Turnier entfernt. Unsere U20 hat es nicht geschafft die Weltmacht Maili zu besiegen und ist im Viertelfinale der U20 WM ausgeschieden.
Aber schwamm drüber. Noch drei Wochen, dann startet wieder die Bundesliga. Dann hat das Leben wieder eine Ordnung. Man weiß wieder, daß die Haus- und Geländearbeiten am Samstag gegen 15:30 beendet sein müssen und irrt nicht mehr ziellos durch den Tag.

Bastian Schweinsteiger

Wir werden lernen, wie sich eine Bundesliga ohne Bastian Schweinsteiger anfühlt, der sich auf die Insel weggemacht hat um im Herbst seiner Karriere noch mal richtig Geld zu verdienen. Ich hätte zwar gedacht, daß man nach 17 Jahren Bayern seinen Sparstrumpf prall gefüllt hat aber im Land des Pay-TVs in dem der Tabellenletzte mehr Fernsehgeld bekommt als unser Meister, gibt es natürlich andere Dimensionen.

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Trainerwechsel in der Bundesliga 2015

Trainerwechsel in der Bundesliga. Es gibt Dinge, die es immer wieder gibt, die keinerlei bis kaum Sinn machen. Es ist statistisch erwiesen, daß ei Trainerwechsel in der Saison kaum eine Auswirkung hat. Jedoch, was sich in der letzten Woche ereignet hat, hat historische Ausmaße.

Bruno Labbadia wird Trainer beim HSV

Nach dem kurzfristigen inthronisieren des Sportdirektors Peter Knäbel, der aus dem Management auf die Trainerbank gewechselt war. Für mich völlig unverständlich, wie man den Trainer-Azubi Zinnbauer entlassen und dann den Sportdirektor als Trainer einstellen kann? Das einzig positive, was das Hamburger Präsidium geleistet hat ist, diesen Fauxpas nach 23 Tagen zu korrigieren und einen neuen Trainer zu präsentieren. Einen neuen Trainer? Nein! Der Trainer heißt jetzt Bruno Labbadia. Ja, genau. Der Trainer, der 2010 mit Schimpf und Schande vom Hof gejagt wurde. Damals ein Luxusproblem, denn der HSV lag auf einem 7. Tabellenplatz. Ein Traum, nach jahrelanger systematischer Mißwirtschaft. Der nächste Fehler der mir auffällt. Wie kann man fünf Spieltage vor Saisonende, auf einem Abstiegsplatz den Trainer wechseln? Was soll er noch bewirken? Das erscheint mir eine solch sinnvolle Aktion wie die Inthronisierung von Jörg Bergeer 2009 bei Arminia Bielefeld. Vor dem letzten Spieltag wurde Michael Frontzek gefeuert und Jörg Berger für einen Spieltag (5 Tage) auf die Bank gesetzt. Das Ergebnis war ein souveränger Abstieg vom Relegationsplatz auf den 17. Platz.
Also, weiter so HSV, Ihr schafft es, daß die Uhr stehen bleiben wird.

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Und immer wieder Freitags – Fußball schauen mit Familie

Und immer wieder freitags die Gleiche Diskussion. Geführt mit einer 5 jährigen!! „Ich möchte jetzt Winx Club schauen.“ „Nein Schatz, 18:30 Fußball fängt jetzt an.“ Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie die Show. Ich möchte gleich hinzufügen, die Serie welche zu dieser hochsensiblen Zeit angeschaut werden möchte variiert, nicht aber die Liga. 2. Oder 1. Liga, das ist egal, Hauptsache Fußball. Es ist herzzerreißend, wenn man in das zu tiefst traurige Gesicht meines Mannes schaut, wenn er wieder einmal mit dem Tablet vorlieb nehmen muss und unser blonder Engel lächelnd auf dem Sofa sitzt und ihre Lorbeeren erntet… Die Fernsehschlacht wird mit allen heimtückischen, manipulativen Mitteln geführt die ein 5 jähriges Mädchen aufweisen kann. Ich verspreche Ihnen, dass diese kleine Minderheit an der Macht jede Menge davon kennt und gewillt ist, diese auch anzuwenden, gegen einen selbst…

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