Mainz 05

Bei Mainz 05 gelten noch die gleichen Regeln, wie früher in den Asterix Heften. Es ist ein kleines Dorf, daß sich gegen den Wiederstand der wohlhabenderen Bundesligavereine durchsetzten will. Umzingelt von den römischen Lagern, wehren sie sich tapfer. Die Lager in der Neuzeit sind z. B. Frankfrurt, Hoffenheim, Freiburg, Köln und viele andere.

Was machen die Mainzer anders als die übrigen Bundesligisten? Sie führen neue, junge Spieler herran, die sie irgendwann mit Gewinn an einen neuen, größeren Verein weiterverkaufen.

Bereits praktiziert mit Andre Schürrle, Adam Szalai, Christian Fuchs, Neven Subotic, dieses Jahr vielleicht Baumgartlinger oder Geis.

Es ist immer das gleiche Spiel. Ich nenne es das „Modell Mainz“. Die Spieler werden jung eingekauft. An die Bundesliga herangeführt, in Position gebracht und rechtzeitig vor Ende des Vertrages für viel Geld verkauft.

 

Was hat sich geändert bei Mainz 05?

Somit ist Mainz mittlerweile in der komfortablen Lage gewesen, ein neues Stadion zu bauen und auch den Luxus zu haben, einige Millionen an Festgeld auf dem laufenden Konto zu führen.

Christian Heidel achtet darauf, daß sich niemand wie ein Star fühlt und das Gehaltsgefüge nicht durcheinander kommt.  Daß man nie richtig an die Spitze kommen wird, da die Schlüsselspieler immer und immer wieder abgegeben werden müssen, ist hier jedem klar. Ambitionen für größere Ziele sind auch keine vorhanden. Im Grunde freut man sich die ganze Zeit darüber in der Bundesliga dabei zu sein. Das ist mehr als man in Mainz jemals erhofft wird. Somit ist jeder neue Spieltag ein Gewinn.

Läuft ein Spiel schlecht wird auf Ansagen gejubelt, egal wo der Ball hingeht.

Bei Mainz 05 wird weiterhin nach jedem Tor der Narhalla Marsch gespielt. Wenn die gegnerischen Fans auf dem Fastnachts-Image rumreitet, singen die eigenen Fans, „wir sind nur ein Karnevallsverein“.

Wir sollten alle dankbar sein für den Spaß-Fußballverein Mainz 05. Es gibt nur noch wenige Vereine, die es wirlich noch als Privileg empfinden in der Bundesliga spielen zu dürfen. Vielleicht noch die Freiburger.

Bitte, liebe Mainzer, bewahrt Euch den Spaß am Spiel, denn ohne Fans wie Euch geht es nicht.

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