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Bayern verliert gegen Athletico Madrid

Bayern München gewinnt gegen Athletico Madrid 2:1

Der FC Bayern München gewinnt gegen Athletico Madrid 2:1 und hat doch alles verloren. Nach drei grandiosen Jahren mit Pep Guardiola ist die Mission gescheitert. Im dritten und letzten Jahr gewinnt Bayern München wieder nicht das Tripple. Gescheitert sind die Bayern letzendlich an den Spaniern.

Jedes Halbfinale der Champions League unter Guardiola wurde gegen Spanier verloren

Oder mit Spaniern. In der Hoffnung mit dem „weltbesten“ Trainer den Erfolg zu Bayern München zu holen wurde alles auf die Karte Spanier gesetzt. Der Kader ist mitlerweile von spanischen Spielern durchsetzt. Pikanterweise scheiterten die Bayern jedes Mal an spanischen Mannschaften. Fast schon ein Witz.

Nachdem die Bayern die letzten zwei Meisterschaften (2016 noch nicht mitgezählt) recht frühzeitig eingefahren haben, schonten sich die Bayern schon ab Spieltag 25 und waren dann nicht mehr in der Lage, gegen Ende der Saison noch einmal Gas zu geben. Die Niederlagen waren logisch und vorhersehbar.

Diese Gefahr stellte sich dieses Jahr nicht, da am 32. Spieltag immer noch zwei Punkte fehlen, um die berühmteste Salatschüssel einzufahren. Somit waren die Weichen gestellt. Bayern München steht im Pokalfinale, werden wohl Meister und hätten nur gegen Athletico Madrid gewinnen müssen.

Nur dumm, dass die Spanier nicht mitgespielt haben.

Was waren die Gründe?

Grundnummer 1 ist, daß Bayern München ein Tor zu wenig geschossen haben.

Grund Nummer 2 ist, daß Thomas Müller einen Elfmeter verschossen hat (von den letzten 8 Elfmetern der vierte!)

Grund Nummer 3 ist, daß die Spanier giftiger waren als die Bayern.  Der Ballbesitz und die Torchancen gingen überlegen an die Bayern. Die Spanier wußten die ganze Zeit, daß sie heute verlieren würden. Sie machten jedoch alles um die Niederlage eben knapp zu halten und mit der Auswärtsregel das Weiterkommen zu sichern. Das (alberne, übertriebene und unfaire ) Zeitspiel mit eingerechnet.

Pep Guardiola ist bei Bayern München gescheitert!

Bayern hat heute versäumt die drückende Überlegenheit in ein Tor umzusetzen. Pep Guardiola, der sich ja schon entschieden hat, die Bayern Ende der Saison zu verlassen ist in München gescheitert. Daran gibt es keinen Zweifel, denn selbst, wenn dieses Jahr das Double gewonnen wird, Felix Magath mußte nach zwei Doublen hintereinander gehen, denn er gewann damals nicht die Champions League.

P. S. Herzlichen Glückwunsch für die historische vierte Meisterschaft in Folge, die am Wochendende eingefahren wird. Das hat es noch nie gegeben.

 

Hamburger SV im freien Fall oder der 1. Spieltag der Fußball Bundesliga

Der Hamburger SV im freien Fall oder alles was am ersten Bundesligaspieltag passiert ist, möchte ich kurz zusammenfassen. Es ist viel passiert. Nachdem es dem HSV gelungen ist in der 1. Runde des DFB Pokals gegen einen Viertligisten auszuscheiden ging es mit Business as usual weiter. Im Spiel gegen den FC Bayern Müncehn gab es, nach der traditionellen, lausigen Leistung nur 5 Gegentore. Offen gesagt, ich hätte mit 10 gerechnet. Nach einer solch lustlosen Vorstellung, die mitlerweile gegen Bayern Tradition hat (letztes Jahr gab es 8 Tore), wundert man sich nicht mehr. Für jede Mannschaft ist es das Spiel des Jahres gegen den deutschen Rekordmeister zu spielen, der HSV läßt sich jedes Jahr zwei mal bereitwillig schlachten.

Hamburger SV – Spielergehälter werden im Park gefunden

Im Park finden sich Listen mit allen Gehältern der HSV Profis. Die Mannschaft wird jedes Jahr geändert, aber die Ergebnisse bleiben die gleichen. Nämlich, es gibt keine Ergebnisse. Hier sehe ich ein Managementproblem. Der Direktor Sport, Peter Knäbel, der letztes Jahr beinahe den Abstieg eingeleitet hätte, indem er sich selbst auf die Trainerbank gesetzt hat. Er ist für die Zusammenstellung des Teams verantwortlich. Ein Team, daß sich jetzt zwei mal hintereinander in der Relegation retten konnte. Wo soll die Reise hingehen?

À propos DFB Pokal.

Das Weiterkommen des Rasenballsports Leipzig

Ein großes Dorn in menen beiden Augen sind Vollidioten, die meinen sie müßten Gegenstände, welcher Art auch immer auf das Spielfeld werfen. Eine kleine Nachricht an diese Vollidioten. „Ihr schadet Eurem Verein! Bleibt zu Hause!

Jeder Verein ist für seine Zuschauer verantwortlich. Daher bekommen zuerst die Vereine für Fehlleistungen (wie Bengalos) der Zuschauer die Strafe aufgebrummt, die diese dann wieder zurückklagen müssen. Dank der Überwachungstechniken, bin ich guten Mutes, dass der Feuerzeugwerfer von Osnabrück ausfindig gemacht wird und bis zum Sankt Nimmerleinstag verklagt wird. Die Vereine leben von den Zuschauereinnahmen und vor allem ein Verein wie der VFL Osnabrück ist auf die Einnahmen aus dem Pokal angewiesen. Jetzt führt man drei viertel des Spiels gegen einen überlegenen, höherklassigen Gegner wie Osnabrück, da wirft irgendein Arschloch dem Schiedsrichter ein Feuerwerk gegen den Kopf. Dieser beendet, völlig zurecht, das Spiel und geht nicht mehr auf das Spielfeld zurück und macht sich weiter zur Zielscheibe. Da habe ich vollstes Verständnis.
Solche „Fans“ will und braucht kein Mensch. Osnabrück hatte noch 20 Minuten auszuhalten und hätte die Einnahmen aus der nächsten Runde kassieren können. Jetzt stehen sie mit leeren Händen da!
So etwas weckt in mir blanke Wut. Ich möchte mit meinen Kindern ins Stadion gehen können um ein Ereigniss zu erleben. Ich will aber nicht, Angst haben müssen, dass irgendein Depp mit etwas um sich wirft oder Schlägereien der Fans. Lieben Vollidioten, laßt doch bitte den Fußball, den Menschen, die Spaß daran haben und macht ihnen nicht den Spaß kaputt. Geht auf eine Wiese und prügelt Euch oder bewerft Euch mit Feuerzeugen oder von mir aus auch mit Feuerwehautos. Jedoch, lasst den Fußball in Ruhe!

Ach ja, Leipzig ist jetzt kampf- und torlos am grünen Tisch mit 2:0 weitergekommen, obwohl sie ein Wiederholungsspiel angeboten hatten. Wer will so etwas sehen?

 

Mia san nimmer mia – die Causa Müller Wohlfahrt – unerwarteter Rücktritt

Es ist ein Ausdruck des jüngeren bayrischen Selbstverständnis: Mia san mia.
Will heissen: Wir lassen uns nicht reinreden, wir gehen unseren Weg, frei übersetzt.
So ging wohl auch Mannschatsarzt Dr. Müller-Wohlfahrt seinen Weg – unter Uli Hoeness
fast vier Jahrzehnte lang.
Dieser ließ ihn fast frei schalten und walten.
Und dann kam Pep Guardiola. Der war anderes gewohnt: Nicht die Ärzte entscheiden über die
Verfügbarkeit der Speieler sondern der Trainer in Zusammenarbeit mit seinem Fitness-Coach.
So also war der Eklat mehr oder minder von vornherein vorprogrammiert – und nun eskaliert.

Was aber verwundert ist, daß die Vereinsführung den Eklat zugelassen hat. Ob hier
ein Uli Hoeness die Wogen hätte glätten können?

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Bayern Deutscher Meister ???

Es war schon 24 Mal so weit, daß Bayern Deutscher Meister wird. Man muß kein Fußball Experte sein um vorauszusehen, daß es auch dieses Mal passieren wird. Der Rekord der schnellsten Deutschen Meisterschaft haben die Bayern bereits in der Ära Guardiola eingestellt.
Nach 14 Toren in zwei Spielen, ist es zu befürchten, daß auch diese Saison ein noch schnellerer Rekord passieren kann.

Wieder Wettbewerbsverzerrung durch Bayern?

Doch ist das auch wirklich erstrebenswert? Dazu gibt es zwei Argumente. Nach der viel zu frühen Meisterschaft hat Bayern erst mal wieder das verlieren gelernt. Die letzten Wochen wurde nur noch im Schongang gespielt und eine ordentliche Wettbewerbsverzerrung betrieben. Da auf einmal jeder mal gegen die Bayern gewinnen durfte, was zu Beginn der Saison sicher nicht passiert wäre, mache ich mich mit dieser These nicht mal strafbar. Weiterlesen

FC Bayern München gegen Hamburger SV nur 8:0

Bayern München spielt dieses Jahr in einer eigenen Liga. Es ist sensationell. Wir haben Mitte Februar und trotzdem fühlte man sich plötzlich wie im Sommer. Ich meine den Sommer. Den Sommer in dem wir Weltmeister wurden. OK. es ist nicht ganz das gleiche, denn einen Titel hat noch niemand eingeheimst. Aber man glaubte es wäre WM. Jedoch trugen die Brasiliander dises Mal kein gelbes Trikot sondern liefen in rot / weiss auf.

Der FC Bayern München hat gestern den Hamburger SV mit 8:0 vom Platz gefegt.

Der Unterschied ist, bei den Brasilianern hat es sich im Halbfinale der WM 2014 um eine Mannschaft gehandelt, die durch Emotionen bis ans Ende der Skala der Erträglichkeit gepuscht waren. Ausdruck dafür war die ewige Heulerei nach der Nationalhymne. Wie mehmet Scholl damals orakelt hat, reichte schon ein Tor, damit dieses Emo-Kartenhäuschen in sich zusammengefallen ist, da der Druck die Spieler gelähmt hat. Es war irgendwie vorhersehbar und aufgrund der schwachen Leistungen der Südamerikaner auch keine Überraschung.
Was ist also gestern mit dem HSV passiert. Die Bundesliga boomt. Unter anderem auch, weil jeder jeden schlagen kann. Also fast jeden, denn die Bayern sind mittlerweile in einer anderen Liga unterwegs und verlieren, wenn es drauf ankommt höchst selten. Auch das der VFL Wolfsburg vor wenigen Tagen diese Unschlagbarkeit zunischte gemacht hat, wird die Spannung um den Titel, nachdem sich Borussia Dortmund verbschiedet hat,  nicht aufrecht erhalten können. Weiterlesen

Udo Lattek

Quelle: http://www.express.de/fussball/sieben-jahre-tv-duo-wontorra-erinnerung-an-udo-lattek—nach-dem-doppelpass-kamen-die-interna-raus–,3186,29779322.html?regio=2856

 

Udo Lattek ist nicht mehr unter uns…

Ich kann nicht sagen, daß ich jemals ein Fan von Udo Lattek war. Er hat in seiner aktiven Zeit als Trainer kein Blatt vor den Mund genommen und sich regelmäßig mit Kollegen, anderer Vereine angelegt. Nach seiner Laufbahn als Fußball-Lehrer kommentierte er für Sport-Bild und im Fußball-Stammtisch „Doppelpass“. Auch hier war ich nicht immer seiner Meinung. Er war immer ehrlich und hat auch polarisiert. Ich werde ihn trotzdem vermissen.

Wie gesagt. Als Trainer des FC Bayern, hat er niemanden geschont. Seine Wortgefechte mit Otto Rehagel, damals noch ein ernstzunehmender Konkurrent aus dem hohen Norden, waren legendär. War man kein Bayern-Fan, machte er es jedoch schwer ihn zu mögen. Er hielt auch den aufstrebenden Christoph Daum klein und schoß in alle Richtungen um die Seinen zu schützen.

Ich erinnere mich noch an den blauen Pullover, den er als Manager des ruhmreichen 1. FC Köln bei jedem Spiel trug. Sympatisch machte es ihn, als er einsprang um Borussia Dortmung zu retten, was ihm zusammen mit Matthias Sammer gelang.

Doch seine markigen Kommentrare beim Fussball-Stammtisch haben mir immer großen Spaß gemacht und für viel Unterhaltung gesorgt. Ich habe seine letzte Doppelpaß Sendung gesehen und mich gewundert, warum er in dieser Form aus dem Rampenlicht ging. Es ahnte ja niemand, daß es so schlecht um ihn stand, daß er am Ende im Rollstuhl saß und sich nicht mehr selbst helfen konnte.

Also zolle ich ihm hier noch einmal meinen Respekt. Dem erfolgreichsten Trainer der Fußball Bundesliga. Der alles gewonnen hat, was man als Trainer gewinnen kann. Den FC Barcelona trainieren durfte. Der Mann der alle deutschen Titel sowie die drei Europapokale in Händen halten durfte wird uns allen fehlen.

Wir können ihm nur für die Zeit danken  in der wir ihn begleiten durften.

Arjen Robben oder die Schwalben fliegen tief

Arjen Robben ist ein großartiger Fußballer. Championsleague-Sieger, Vizeweltmeister, Deutscher Meister, Niederländischer, Englischer und Spanischer Meister, diverse Pokale und Medaillen. Wenn er den Ball auf der rechten Seite bekommt und „sein Spiel“ aufziehen darf, ist er fast nicht zu stoppen. Obwohl eigentlich jeder weiß, daß er von rechts kommt, nach innen zieht. Den Ball auf das linke Bein umlegt und dann abzieht. Meistens durch einen Torerfolg gekrönt.

Die Massen jubeln ihm zu. Er kommt im Interview sympatisch rüber und lobt sogar den Gegner. Trotzdem vermag er mit spielerischer Leichtigkeit das „Mir san Mir“ des FC Bayern München zu transportieren.

Aber es gibt auch eine Seite an ihm, die einem die Zornesröte ins Gesicht treiben kann.

Warum, bricht ein Mann mit diesen Erfolgen und diesem Können, bei der geringsten Berührung (in Strafraumnähe) in sich zusammen?

Ein Mann mit 1,80 m und 75 kg kann nicht durch ein bloßes Handauflegen des Gegenspielers derart aus der Ballance gebacht werden, so daß er anschließend ein Salto schlagen muß. Warum gibt er sich diese Blöße? Hat er mit seinem Verein die Punkte so notwendig, daß er Elfmeter schinden muß?

Man darf nicht vergessen wo dieser Mann spielt. Wir reden hier nicht von einem kleinen Klub wie Mainz 05 oder Hoffenheim. Es geht um den Vorzeigeclub FC Bayern München, der 10 Tage vor Saisonende deutscher Meister sein wird.

Es ist also egal ob Bayern München ein Spiel verlieren würde, weil Arjen Robben eine Schwalbe stecken läßt. Es werden noch genug Punkte da sein. Und hinter diesem Hintergrund frage ich mich, hat eine „Legende“ wie Arjen Robben, ein solches Verhalten nötig?