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Bayern verliert gegen Athletico Madrid

Der Abstieg eines Dinos – Der HSV steigt in die 2. Bundesliga ab

Der HSV steigt in die 2. Bundesliga ab… Ich gebe zu, es kommt nicht wirklich überraschend. Der letzte Dinosaurier der Bundesliga, hat es nach jahrelangem „darauf hinarbeiten“ endlich geschafft eine miese Saison mit einem Abstieg zu krönen. Es war ein stetiger Niedergang und eigentlich ein 5 jähriger Abstiegskampf. Jedes Jahr wurden mit viel Geld Stars nach Hamburg geholt und investiert und Millionen versenkt. Trotzdem glichen sich die letzten Jahre im Drehbuch. In der Hinrunde schlummerte der HSV in Schockstarre und wurde in der Rückrunde von einem neuen Trainer aus dem Tiefschlaf geweckt. Mit viel Glück und plötzlich wiedererwachtem Fußballgeschick wurde der Abstieg vermieden. Keiner konnte es verstehen aber es hat immer wieder geklappt Daß eine solche Serie nicht ewig hält, ist nicht überraschend und dieses Jahr sind sie eben etwas zu spät wach geworden. Trotz einer Riesen-Rückrunde hat es nicht gereicht um die Klasse zu halten.

Was war der HSV für ein Verein? Sie gewannen Meisterschaften, den DFB-Pokal uns sogar den Europapokal der Landesmeister (Vorgänger der Champions League). Sie waren 54 Jahre, also von Anfang an Mitglied der deutschen Belle-Etage. Tradition pur. Jetzt kommen die ersten Zweitliga-Punkte dazu.

Ich kann nicht sagen, daß ich das bedaure, denn beim HSV ist jetzt die Chance da, den Laden aufzuräumen und vielleicht die Kompetenzen zu klären. So mancher Phoenix ist aus der Asche auferstanden. Endlich ist die Möglichkeit da, in der zweiten Liga mal wieder eine ordentliche Saison zu spielen. Es wird nicht gleich funktionieren, denn eine solch launische Diva wie der HSV wird sich erst an die Härte der 2. Liga gewöhnen müssen. Aber wenn sie sich daran gewöhnt haben können Sie vielleicht einen Neuaufbau schaffen. Sie sollten das nur schnell tun. Denn wie es in der zweiten Liga nicht geht, haben wir gerade beim 1. FC Kaiserslautern (bis 1996 einer der 4 letzten Dinos) gesehen, der es in 7 Jahren 2. Liga nicht geschafft hat zurückzukommen und jetzt in der 3. Liga antreten darf.

Damit sollte der Artikel eigentlich enden, aber die Art, wie sich die Hamburger Fans aus der Bundesliga verabschiedeten muss noch mal erwähnt werden. Kriegsähnliche Bilder auf dem Rasen. Schwarze Rauchwolken und gepanzerte Polizisten, unter anderem mit Pferden auf dem Platz. Dem eigenen Verein noch mal richtig einen eingeschenkt. Schämt Euch! Ihr hättet mit Anstand abtreten können und habt diesen Weg gewählt. Ich weiß, es waren vielleicht nur 50 Idioten. Schämt Euch trotzdem!

Und wo wir gerade beim Schämen sind. Wie gesagt, ich bin kein Freund des HSV. Wenn man dann das unvermeidliche Interview sieht, wie uns Uwe vor der Kamera gequält wird, tut es einem weh, daß man ihm so etwas angetan hat. Hier sollten sich die Verantwortlichen des Vereins überlegen, ob sie in den letzte Jahren wirklich alles gegeben haben und ob Sie Uwe Seeler die Schmach des Abstiegs nicht hätten ersparen können.

 

 

Hamburger SV im freien Fall oder der 1. Spieltag der Fußball Bundesliga

Der Hamburger SV im freien Fall oder alles was am ersten Bundesligaspieltag passiert ist, möchte ich kurz zusammenfassen. Es ist viel passiert. Nachdem es dem HSV gelungen ist in der 1. Runde des DFB Pokals gegen einen Viertligisten auszuscheiden ging es mit Business as usual weiter. Im Spiel gegen den FC Bayern Müncehn gab es, nach der traditionellen, lausigen Leistung nur 5 Gegentore. Offen gesagt, ich hätte mit 10 gerechnet. Nach einer solch lustlosen Vorstellung, die mitlerweile gegen Bayern Tradition hat (letztes Jahr gab es 8 Tore), wundert man sich nicht mehr. Für jede Mannschaft ist es das Spiel des Jahres gegen den deutschen Rekordmeister zu spielen, der HSV läßt sich jedes Jahr zwei mal bereitwillig schlachten.

Hamburger SV – Spielergehälter werden im Park gefunden

Im Park finden sich Listen mit allen Gehältern der HSV Profis. Die Mannschaft wird jedes Jahr geändert, aber die Ergebnisse bleiben die gleichen. Nämlich, es gibt keine Ergebnisse. Hier sehe ich ein Managementproblem. Der Direktor Sport, Peter Knäbel, der letztes Jahr beinahe den Abstieg eingeleitet hätte, indem er sich selbst auf die Trainerbank gesetzt hat. Er ist für die Zusammenstellung des Teams verantwortlich. Ein Team, daß sich jetzt zwei mal hintereinander in der Relegation retten konnte. Wo soll die Reise hingehen?

À propos DFB Pokal.

Das Weiterkommen des Rasenballsports Leipzig

Ein großes Dorn in menen beiden Augen sind Vollidioten, die meinen sie müßten Gegenstände, welcher Art auch immer auf das Spielfeld werfen. Eine kleine Nachricht an diese Vollidioten. „Ihr schadet Eurem Verein! Bleibt zu Hause!

Jeder Verein ist für seine Zuschauer verantwortlich. Daher bekommen zuerst die Vereine für Fehlleistungen (wie Bengalos) der Zuschauer die Strafe aufgebrummt, die diese dann wieder zurückklagen müssen. Dank der Überwachungstechniken, bin ich guten Mutes, dass der Feuerzeugwerfer von Osnabrück ausfindig gemacht wird und bis zum Sankt Nimmerleinstag verklagt wird. Die Vereine leben von den Zuschauereinnahmen und vor allem ein Verein wie der VFL Osnabrück ist auf die Einnahmen aus dem Pokal angewiesen. Jetzt führt man drei viertel des Spiels gegen einen überlegenen, höherklassigen Gegner wie Osnabrück, da wirft irgendein Arschloch dem Schiedsrichter ein Feuerwerk gegen den Kopf. Dieser beendet, völlig zurecht, das Spiel und geht nicht mehr auf das Spielfeld zurück und macht sich weiter zur Zielscheibe. Da habe ich vollstes Verständnis.
Solche „Fans“ will und braucht kein Mensch. Osnabrück hatte noch 20 Minuten auszuhalten und hätte die Einnahmen aus der nächsten Runde kassieren können. Jetzt stehen sie mit leeren Händen da!
So etwas weckt in mir blanke Wut. Ich möchte mit meinen Kindern ins Stadion gehen können um ein Ereigniss zu erleben. Ich will aber nicht, Angst haben müssen, dass irgendein Depp mit etwas um sich wirft oder Schlägereien der Fans. Lieben Vollidioten, laßt doch bitte den Fußball, den Menschen, die Spaß daran haben und macht ihnen nicht den Spaß kaputt. Geht auf eine Wiese und prügelt Euch oder bewerft Euch mit Feuerzeugen oder von mir aus auch mit Feuerwehautos. Jedoch, lasst den Fußball in Ruhe!

Ach ja, Leipzig ist jetzt kampf- und torlos am grünen Tisch mit 2:0 weitergekommen, obwohl sie ein Wiederholungsspiel angeboten hatten. Wer will so etwas sehen?

 

Wolfram Wuttke – Fußballnationalspieler ist gestorben

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=8UhmfZd-WKQ
Eigentlich wollte ich heute über den aktuellen Spieltag schreiben, aber eben habe ich gelesen daß Wolfram Wuttke gestorben ist.
Er war ein genialer Fußballer. Seine, mit dem Außenrist geschossenen, „krummen“ Flanken waren genial. Er war noch ein Spielmacher der alten Schule. Er war der Held meiner Jugend, obwohl mein Verein eigentlich erst erfolgreich wurde, als er ihn verlassen hat.
Ich könnte jetzt alle Stationen aufzählen, bei denen er Fußball gespielt hat. Beim HSV unter Ernst Happel, Schalke 04, Espanol Barcelona, 1. FC Saarbrücken, er wäre sogar fast mit dem 1. FC Kaiserslautern im Uefa-Cup gelandet. Was in den Achtziger Jahren einem Wunder gleich kam.

Bei keinem Verein ist Wolfram Wuttke glücklich geworden.

Man könnte fast sagen, er wurde bei jedem Verein gefeuert. Er verpaßte Jupp Heynckes den Spitznamen Osram, weil er die Gesichtsfarbe einer Glühbirne hatte, wenn er erregt war. Das war die Fabel. Später kam raus, daß er nur der erste war, der den Spitznamen ausgeplaudert hat. Franz Beckenbauer machte ihn zum Nationalspieler. Er durfte sogar, zusammen mit Jürgen Klinsmann, in Seoul die Bronzemedaille bein den Olympischen Spielen gewinnen.
Sein Leben nach dem Sport lief ebenfalls nicht geradlienig. Er war Trainer und Manager. Er übestand eine Brustkrebs-Erkrankung und starb jetzt Jahre später an multiplem Organversagen, das von einer Leberzirrhose ausgelöst wurde.
Ich erinnere mich immer noch daran, daß Wolfram Wuttke sich, als er für Espanol in Barcelona angeheuert hatte, mit Krone, Zepter und Mantel eines Königs fotografieren ließ. Dieses Bild erschien in der Sport-Bild.
So werde ich ihn in Erinnerung behalten. Denn eigentlich war er der König. Er war der beste Fußballer in seinen Vereinen, er hätte 50 Länderspiele machen können, wenn er sich nur ein bischen mehr angesträngt hätte. Leider wurden es nur vier. Für mehr hat seine Dilomatie leider niemals gereicht.
Nach 299 Bundesligaspielen, tritt Wolfram Wuttke jetzt entgültig ab. Mach es gut, Wolfram Wuttke.

Hier noch ein schöner Artikel.

FC Bayern München gegen Hamburger SV nur 8:0

Bayern München spielt dieses Jahr in einer eigenen Liga. Es ist sensationell. Wir haben Mitte Februar und trotzdem fühlte man sich plötzlich wie im Sommer. Ich meine den Sommer. Den Sommer in dem wir Weltmeister wurden. OK. es ist nicht ganz das gleiche, denn einen Titel hat noch niemand eingeheimst. Aber man glaubte es wäre WM. Jedoch trugen die Brasiliander dises Mal kein gelbes Trikot sondern liefen in rot / weiss auf.

Der FC Bayern München hat gestern den Hamburger SV mit 8:0 vom Platz gefegt.

Der Unterschied ist, bei den Brasilianern hat es sich im Halbfinale der WM 2014 um eine Mannschaft gehandelt, die durch Emotionen bis ans Ende der Skala der Erträglichkeit gepuscht waren. Ausdruck dafür war die ewige Heulerei nach der Nationalhymne. Wie mehmet Scholl damals orakelt hat, reichte schon ein Tor, damit dieses Emo-Kartenhäuschen in sich zusammengefallen ist, da der Druck die Spieler gelähmt hat. Es war irgendwie vorhersehbar und aufgrund der schwachen Leistungen der Südamerikaner auch keine Überraschung.
Was ist also gestern mit dem HSV passiert. Die Bundesliga boomt. Unter anderem auch, weil jeder jeden schlagen kann. Also fast jeden, denn die Bayern sind mittlerweile in einer anderen Liga unterwegs und verlieren, wenn es drauf ankommt höchst selten. Auch das der VFL Wolfsburg vor wenigen Tagen diese Unschlagbarkeit zunischte gemacht hat, wird die Spannung um den Titel, nachdem sich Borussia Dortmund verbschiedet hat,  nicht aufrecht erhalten können. Weiterlesen