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Die Relegation 2016 Eintracht Frankfurt gegen 1. FC Nürnberg

Die Relegation 2016

Die Relegation ist gespielt. Eine Mannschaft jubelt eine ist am Boden zerstört. Wie jedes Mal. Dieses Mal etwas ungewöhnlich, daß der HSV nicht mitspielen durfte (mußte).  Was gibt es dieses Jahr über die Relegation zu erzählen? Eine Kette von Unzulänglichkeiten. Meiner Meinung nach, hat es weder die Eintracht aus Frankfurt noch der Club verdient nächste Saison Bundesliga zu spielen. Warum?

Zeitspiel

Das ekelhafte Zeitspiel der Frankfurter hat sie erst in die Situation gebracht die Relegation spielen zu müssen. Am 34. Spieltag
braucht Frankfurt nur einen Punkt gegen Werder Bremen. Das komplette Spiel war ein einziges Zeitspiel. Der Tormann brauchte zu lange, gefoulte Spieler schienen auf dem Platz elendig zu verenden. Doch es gibt einen Fußballgott. Kurz vor Schluß gelang Bremen ein Tor und schwups fehlte den Frankfurtern die Zeit, die sie vorher liegen gelassen haben. Freiwillig.

Man sollte meinen, daß eine intelligente (Noch-) Bundlesligamannschaft etwas dazu lernt. Nein, sobald das Tor gefallen ist, das vermeintlich reichen könnte die Relegation zu gewinnen, blieb nach jedem (JEDEM) Ball ein Frankfurter auf dem Boden liegen, um nach nicht erfolgtem Pfiff wie ein junges Reh aufzuspringen und seine Verletzung zu vergessen. Mehrere gelbe Karten wegen Zeitspiels. Wirklich eine erbärmliche Vorstellung.

A propos erbärmlich. Der 1. FC Nürnberg, der es tatsächlich geschafft hat in der 2. Bundesliga den dritten Platz zu belegen. Wie kann man in KO Spiele gehen ohne eine Idee ein Fußballspiel gestalten zu können. Es macht doch keinen Sinn sich zwei Spiele lang hinten rein zu stellen und zu hoffen, daß der Gegner den Ball ins eigene Tor schießt. Doch so kam es. Es dauerte bis zur 80. Minute im zweiten Spiel, bis die Nürnberger erstmals ernsthaft versucht haben Fußball zu spielen. Leider zu spät. Diese Mannschaft hat in der Bundesliga wirklich nichts verloren.

Heribert Bruchhagen

Der glücklichste Mensch auf dem Platz dürfte wirklich Heribert Bruchhagen sein. Nach 13 Jahren an der Spitze der Eintracht hat er sich entschieden zurückzutreten und in den Ruhestand zu gehen. Sein Lebenswerk in Frankfurt wäre mit dem Abstieg zerstört gewesen.

Danke für alles und viel Spaß in der Rente.

Marco Russ

spielte schwer krank das erste Relegationsspiel, bei dem ihm sogar ein Eigentor unterlief. Ihm alleine gönne ich, daß die Eintracht drin bleibt und wünsche ihm alles gute wieder gesund zu werden. Nur das zählt und das ist die wichtigste Lehre, die man aus diesen Relegationsspielen ziehen kann.