Kategorie-Archiv: 1. Bundesliga

Die höchste, deutsch Spielklasse im Fußball. Hier gibt es so viel zu sagen

Bayern verliert gegen Athletico Madrid

Der Abstieg eines Dinos – Der HSV steigt in die 2. Bundesliga ab

Der HSV steigt in die 2. Bundesliga ab… Ich gebe zu, es kommt nicht wirklich überraschend. Der letzte Dinosaurier der Bundesliga, hat es nach jahrelangem „darauf hinarbeiten“ endlich geschafft eine miese Saison mit einem Abstieg zu krönen. Es war ein stetiger Niedergang und eigentlich ein 5 jähriger Abstiegskampf. Jedes Jahr wurden mit viel Geld Stars nach Hamburg geholt und investiert und Millionen versenkt. Trotzdem glichen sich die letzten Jahre im Drehbuch. In der Hinrunde schlummerte der HSV in Schockstarre und wurde in der Rückrunde von einem neuen Trainer aus dem Tiefschlaf geweckt. Mit viel Glück und plötzlich wiedererwachtem Fußballgeschick wurde der Abstieg vermieden. Keiner konnte es verstehen aber es hat immer wieder geklappt Daß eine solche Serie nicht ewig hält, ist nicht überraschend und dieses Jahr sind sie eben etwas zu spät wach geworden. Trotz einer Riesen-Rückrunde hat es nicht gereicht um die Klasse zu halten.

Was war der HSV für ein Verein? Sie gewannen Meisterschaften, den DFB-Pokal uns sogar den Europapokal der Landesmeister (Vorgänger der Champions League). Sie waren 54 Jahre, also von Anfang an Mitglied der deutschen Belle-Etage. Tradition pur. Jetzt kommen die ersten Zweitliga-Punkte dazu.

Ich kann nicht sagen, daß ich das bedaure, denn beim HSV ist jetzt die Chance da, den Laden aufzuräumen und vielleicht die Kompetenzen zu klären. So mancher Phoenix ist aus der Asche auferstanden. Endlich ist die Möglichkeit da, in der zweiten Liga mal wieder eine ordentliche Saison zu spielen. Es wird nicht gleich funktionieren, denn eine solch launische Diva wie der HSV wird sich erst an die Härte der 2. Liga gewöhnen müssen. Aber wenn sie sich daran gewöhnt haben können Sie vielleicht einen Neuaufbau schaffen. Sie sollten das nur schnell tun. Denn wie es in der zweiten Liga nicht geht, haben wir gerade beim 1. FC Kaiserslautern (bis 1996 einer der 4 letzten Dinos) gesehen, der es in 7 Jahren 2. Liga nicht geschafft hat zurückzukommen und jetzt in der 3. Liga antreten darf.

Damit sollte der Artikel eigentlich enden, aber die Art, wie sich die Hamburger Fans aus der Bundesliga verabschiedeten muss noch mal erwähnt werden. Kriegsähnliche Bilder auf dem Rasen. Schwarze Rauchwolken und gepanzerte Polizisten, unter anderem mit Pferden auf dem Platz. Dem eigenen Verein noch mal richtig einen eingeschenkt. Schämt Euch! Ihr hättet mit Anstand abtreten können und habt diesen Weg gewählt. Ich weiß, es waren vielleicht nur 50 Idioten. Schämt Euch trotzdem!

Und wo wir gerade beim Schämen sind. Wie gesagt, ich bin kein Freund des HSV. Wenn man dann das unvermeidliche Interview sieht, wie uns Uwe vor der Kamera gequält wird, tut es einem weh, daß man ihm so etwas angetan hat. Hier sollten sich die Verantwortlichen des Vereins überlegen, ob sie in den letzte Jahren wirklich alles gegeben haben und ob Sie Uwe Seeler die Schmach des Abstiegs nicht hätten ersparen können.

 

 

Die Relegation 2016 Eintracht Frankfurt gegen 1. FC Nürnberg

Die Relegation 2016

Die Relegation ist gespielt. Eine Mannschaft jubelt eine ist am Boden zerstört. Wie jedes Mal. Dieses Mal etwas ungewöhnlich, daß der HSV nicht mitspielen durfte (mußte).  Was gibt es dieses Jahr über die Relegation zu erzählen? Eine Kette von Unzulänglichkeiten. Meiner Meinung nach, hat es weder die Eintracht aus Frankfurt noch der Club verdient nächste Saison Bundesliga zu spielen. Warum?

Zeitspiel

Das ekelhafte Zeitspiel der Frankfurter hat sie erst in die Situation gebracht die Relegation spielen zu müssen. Am 34. Spieltag
braucht Frankfurt nur einen Punkt gegen Werder Bremen. Das komplette Spiel war ein einziges Zeitspiel. Der Tormann brauchte zu lange, gefoulte Spieler schienen auf dem Platz elendig zu verenden. Doch es gibt einen Fußballgott. Kurz vor Schluß gelang Bremen ein Tor und schwups fehlte den Frankfurtern die Zeit, die sie vorher liegen gelassen haben. Freiwillig.

Man sollte meinen, daß eine intelligente (Noch-) Bundlesligamannschaft etwas dazu lernt. Nein, sobald das Tor gefallen ist, das vermeintlich reichen könnte die Relegation zu gewinnen, blieb nach jedem (JEDEM) Ball ein Frankfurter auf dem Boden liegen, um nach nicht erfolgtem Pfiff wie ein junges Reh aufzuspringen und seine Verletzung zu vergessen. Mehrere gelbe Karten wegen Zeitspiels. Wirklich eine erbärmliche Vorstellung.

A propos erbärmlich. Der 1. FC Nürnberg, der es tatsächlich geschafft hat in der 2. Bundesliga den dritten Platz zu belegen. Wie kann man in KO Spiele gehen ohne eine Idee ein Fußballspiel gestalten zu können. Es macht doch keinen Sinn sich zwei Spiele lang hinten rein zu stellen und zu hoffen, daß der Gegner den Ball ins eigene Tor schießt. Doch so kam es. Es dauerte bis zur 80. Minute im zweiten Spiel, bis die Nürnberger erstmals ernsthaft versucht haben Fußball zu spielen. Leider zu spät. Diese Mannschaft hat in der Bundesliga wirklich nichts verloren.

Heribert Bruchhagen

Der glücklichste Mensch auf dem Platz dürfte wirklich Heribert Bruchhagen sein. Nach 13 Jahren an der Spitze der Eintracht hat er sich entschieden zurückzutreten und in den Ruhestand zu gehen. Sein Lebenswerk in Frankfurt wäre mit dem Abstieg zerstört gewesen.

Danke für alles und viel Spaß in der Rente.

Marco Russ

spielte schwer krank das erste Relegationsspiel, bei dem ihm sogar ein Eigentor unterlief. Ihm alleine gönne ich, daß die Eintracht drin bleibt und wünsche ihm alles gute wieder gesund zu werden. Nur das zählt und das ist die wichtigste Lehre, die man aus diesen Relegationsspielen ziehen kann.

 

Mainz 05

Mainz 05 ist ein Verein, bei dem man manchmal das Gefühl hat, sie wissen nicht so richtig wo sie hingehören. Tradition ist in der Bundesliga keine vorhanden, da man ja noch keine 10 Jahre dabei ist. So geben sie sich jedesmal als Underdog der Bundesliga.

Nach jahrelangem Aufbau kommen sie mit dieser Tour nicht mehr durch. Nachdem sie sich mittlerweile drei Mal für den internationalen Wettbewerb qualifiziert haben (einmal über die Fair-Play Wertung) gehören sie zu den etablierten Vereinen. Auch wenn Sie es nicht hören wollen.

Jetzt kommen wir zu meiner These Nummer 1. Geht es um die Wurst, kann Mainz 05 jeden schlagen. Wie geschehen bei dem 3:1 Sieg gegen Bayern München. Hier sah man sie 90 Minuten motiviert und voll konzentriert.

These Nummer 2. Egal wie gut die Mainzer drauf sind. Kommt ein Verein, der nicht gut darsteht, bieten sie sich als Opferlamm an und schenken die Punkte gerne her. Wie heute bei einer 2:3 Niederlage gegen den 1. FC Köln geschehen. Anders kann ich mir nicht erklären, warum man gegen eine Mannschaft, die nach dem aktuellen Tabellenplatz in Mainz keine Chance haben dürfte, nach einer 2:0 Führung verliert.

 

 

These 3. Vereine, die sich als Underdogs fühlen und überraschend einen internationalen Wettbewerb erreichen, bekommen in der nächsten Saison, durch die Doppelbelastung Probleme. Beispiele hierführ ist regelmäßig der SC Freiburg, dieses Jahr die Augsburger oder auch der 1. FC Nürnberg, der VFL Bochum und Bayer Uerdingen in der Vergangenheit. Das ist die größte Angst der Mainzer Fans. Absteigen, aufgrund des eigenen Erfolges und der resultierenden Doppelbelastung durch den Europapokal.

Wenn wir diese Saison beleuchten, ist die Lage für Mainz also dramatisch! Vor dem Spiel gegen Köln, hatte Mainz gute Chancen, sogar auf einem der vier Champions-League Plätze zu landen. Mit Rang drei wäre man direkt qualifiziert. Dies würde eine enorme Belastung bedeuten, da die Teilnahme somit gebucht wäre. Durch die Mehreinnahmen, hätte man auch noch mehr und noch bessere Spieler kaufen können / müssen. Spinnen wir das noch weiter. Für die K. O.-Runde sind die Mainzer sicher noch nicht reif genug. Mit einem dritten Platz in der Gruppe, wäre aber eine Qualifikation für die Europa-League geglückt, in die man im Achtelfinale hätte einsteigen dürfen. Gar nicht so schlecht, aber Überbelastung.

Mit dem vierten Plat hätten sie sich für die Qualifikation für die Champions-Leage qualifiziert, die natürlich traditionell verloren gegangen wäre. Somit wären sie aber direkt für die Europa-League qualifiziert gewesen. Wieder eine Mehrbelastung für den gefühlten Underdog.

Dieser Verantwortung versuchen sich die Mainzer durch rechtzeitige Niederlagen zu entziehen. Daher meine These, wieso man ein solch sicheres Spiel vergeigt.

Die schlechte Nachricht ist und bleibt, daß die Mainzer bereits so viele Punkte haben, daß sie sich trotz aller Angst für die Europa-League qualifizieren werden (Platz 7 reicht wahrscheinlich). Sie werden die Belastung bekommen und müssen sich stellen. Ihre Fans haben es verdient. Jetzt muß nur noch die Mannschaft mitspielen und sich zusammenreißen, damt so etwas wie gegen Köln, nicht wieder passier.

Der 4. Bundeliga-Spieltag

Das war der 4. Bundesliga-Spieltag

Am vergangenen Wochenende ging es nach der von den Trainern so ungeliebten Länderspielpause wieder in der Bundesliga zur Sache. Und für einige Last-Minute-Transfers war es auch die erste Gelegenheit, sich im neuen Trikot zu beweisen. Vor allem die viel umjubelte Rückkehr von Oldie Claudio Pizarro zum SV Werder Bremen wurde mit viel Spannung erwartet.

Fangen wir also mit dem SV Werder Bremen an, der am Sonntag auf 1899 Hoffenheim traf. Hier waren alle Augen auf Pizarro gerichtet, der allerdings zunächst auf der Bank Platz nehmen musste. Die Rückkehr des Peruaners hatte in der Hansestadt einen regelrechten Hype ausgelöst. Und der erfolgreichste ausländische Torschütze der Bundesliga-Geschichte zeigte auch direkt, wieso er trotz seiner fast 37 Jahre noch eine absolute Verstärkung für Werder ist. Pizarro wurde in der 82. Minute beim Stand von 1:1 eingewechselt und bereitete in der Nachspielzeit clever den Siegtreffer vor. Das nennt man wohl einen Einstand nach Maß und wird sicherlich nicht dazu führen, dass sich der Hype um den sympathischen Toptorjäger schnell legen wird.

Weitere News und aktuelle Bundesliga Quoten gibt es hier:

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Eine echte Überraschung gab es bereits beim Freitagsspiel. Hier empfing der Vorjahresdritte und Champions League Teilnehmer Borussia Mönchengladbach den HSV, der letztes Jahr bekanntermaßen zum zweiten Mal hintereinander nur knapp in der Relegation dem Abstieg entgangen ist. Mit Blick aufs Vorjahr war das also eigentlich eine klare Angelegenheit für Gladbach, zudem noch mit Heimvorteil. Allerdings kam es anders. Die Fohlen gingen sang- und klanglos mit 0:3 unter.

Eine weitere dicke Überraschung gab es am Samstag dann in Leverkusen. Auch hier empfing ein aktueller Champions League Teilnehmer einen potenziellen Abstiegskandidaten, nämlich den Überraschungsaufsteiger aus Darmstadt. Doch die Darmstädter schockten die Leverkusener bereits in der 8. Minute und die Werkself konnte sich trotz einer ordentlichen Leistung nicht mehr von diesem Schock erholen und musste sich am Ende mit 0:1 geschlagen geben.

Ansonsten war der Samstag sicherlich geprägt vom Fernduell zwischen dem Borussia Dortmund und dem FC Bayern München um die Tabellenführung. Der wiedererstarkte BVB setzte sich mit einer beherzten kämpferischen Leistung mit 4:2 gegen Hannover 96 durch. Dabei profitierten sie auch vom Pechvogel Felipe. Der brasilianische Abwehrspieler von Hannover 96 verursachte gleich zwei Elfmeter und lupfte obendrein noch einen Ball über Ron-Robert Ziegler ins eigene Tor hinein.

Die Bayern hingegen traten, ohne dass sie wirklich etwas dafürkonnten, wieder eine große Debatte über den sagenumwobenen „Bayernbonus“ los. Grund dafür war ein völlig unberechtigter Elfmeterpfiff in der 88. Minute. Schiedsrichter Knut Kircher verließ sich hier auf die falsche Wahrnehmung seines Assistenten an der Seitenlinie, der beim Auflaufen von Douglas Costa auf seinen Gegenspieler tatsächlich ein Foul gesehen haben will. Thomas Müller nahm das Geschenk dankend an und verwandelte den anschließenden Elfmeter zum entscheidenden 2:1-Endstand.

Erwähnenswert ist auch, dass der Vizemeister aus Wolfsburg nicht über ein schwaches und torloses Unentschieden beim Aufsteiger aus Ingolstadt hinaus kam. Neuzugang und de Bruyne-Ersatz Julian Draxler kam direkt zu seinem Startelf-Debüt, blieb aber über weite Strecken des Spiels eher unauffällig. Hier muss auf jeden Fall noch eine Steigerung her, wenn Draxler die Lücke, die de Bruyne hinterlassen hat, schnell schließen will.

Genauer nachlesen könnt Ihr alles auf www.kicker.de oder www.sportbild.de

Hamburger SV im freien Fall oder der 1. Spieltag der Fußball Bundesliga

Der Hamburger SV im freien Fall oder alles was am ersten Bundesligaspieltag passiert ist, möchte ich kurz zusammenfassen. Es ist viel passiert. Nachdem es dem HSV gelungen ist in der 1. Runde des DFB Pokals gegen einen Viertligisten auszuscheiden ging es mit Business as usual weiter. Im Spiel gegen den FC Bayern Müncehn gab es, nach der traditionellen, lausigen Leistung nur 5 Gegentore. Offen gesagt, ich hätte mit 10 gerechnet. Nach einer solch lustlosen Vorstellung, die mitlerweile gegen Bayern Tradition hat (letztes Jahr gab es 8 Tore), wundert man sich nicht mehr. Für jede Mannschaft ist es das Spiel des Jahres gegen den deutschen Rekordmeister zu spielen, der HSV läßt sich jedes Jahr zwei mal bereitwillig schlachten.

Hamburger SV – Spielergehälter werden im Park gefunden

Im Park finden sich Listen mit allen Gehältern der HSV Profis. Die Mannschaft wird jedes Jahr geändert, aber die Ergebnisse bleiben die gleichen. Nämlich, es gibt keine Ergebnisse. Hier sehe ich ein Managementproblem. Der Direktor Sport, Peter Knäbel, der letztes Jahr beinahe den Abstieg eingeleitet hätte, indem er sich selbst auf die Trainerbank gesetzt hat. Er ist für die Zusammenstellung des Teams verantwortlich. Ein Team, daß sich jetzt zwei mal hintereinander in der Relegation retten konnte. Wo soll die Reise hingehen?

À propos DFB Pokal.

Das Weiterkommen des Rasenballsports Leipzig

Ein großes Dorn in menen beiden Augen sind Vollidioten, die meinen sie müßten Gegenstände, welcher Art auch immer auf das Spielfeld werfen. Eine kleine Nachricht an diese Vollidioten. „Ihr schadet Eurem Verein! Bleibt zu Hause!

Jeder Verein ist für seine Zuschauer verantwortlich. Daher bekommen zuerst die Vereine für Fehlleistungen (wie Bengalos) der Zuschauer die Strafe aufgebrummt, die diese dann wieder zurückklagen müssen. Dank der Überwachungstechniken, bin ich guten Mutes, dass der Feuerzeugwerfer von Osnabrück ausfindig gemacht wird und bis zum Sankt Nimmerleinstag verklagt wird. Die Vereine leben von den Zuschauereinnahmen und vor allem ein Verein wie der VFL Osnabrück ist auf die Einnahmen aus dem Pokal angewiesen. Jetzt führt man drei viertel des Spiels gegen einen überlegenen, höherklassigen Gegner wie Osnabrück, da wirft irgendein Arschloch dem Schiedsrichter ein Feuerwerk gegen den Kopf. Dieser beendet, völlig zurecht, das Spiel und geht nicht mehr auf das Spielfeld zurück und macht sich weiter zur Zielscheibe. Da habe ich vollstes Verständnis.
Solche „Fans“ will und braucht kein Mensch. Osnabrück hatte noch 20 Minuten auszuhalten und hätte die Einnahmen aus der nächsten Runde kassieren können. Jetzt stehen sie mit leeren Händen da!
So etwas weckt in mir blanke Wut. Ich möchte mit meinen Kindern ins Stadion gehen können um ein Ereigniss zu erleben. Ich will aber nicht, Angst haben müssen, dass irgendein Depp mit etwas um sich wirft oder Schlägereien der Fans. Lieben Vollidioten, laßt doch bitte den Fußball, den Menschen, die Spaß daran haben und macht ihnen nicht den Spaß kaputt. Geht auf eine Wiese und prügelt Euch oder bewerft Euch mit Feuerzeugen oder von mir aus auch mit Feuerwehautos. Jedoch, lasst den Fußball in Ruhe!

Ach ja, Leipzig ist jetzt kampf- und torlos am grünen Tisch mit 2:0 weitergekommen, obwohl sie ein Wiederholungsspiel angeboten hatten. Wer will so etwas sehen?

 

Trainerwechsel in der Bundesliga 2015

Trainerwechsel in der Bundesliga. Es gibt Dinge, die es immer wieder gibt, die keinerlei bis kaum Sinn machen. Es ist statistisch erwiesen, daß ei Trainerwechsel in der Saison kaum eine Auswirkung hat. Jedoch, was sich in der letzten Woche ereignet hat, hat historische Ausmaße.

Bruno Labbadia wird Trainer beim HSV

Nach dem kurzfristigen inthronisieren des Sportdirektors Peter Knäbel, der aus dem Management auf die Trainerbank gewechselt war. Für mich völlig unverständlich, wie man den Trainer-Azubi Zinnbauer entlassen und dann den Sportdirektor als Trainer einstellen kann? Das einzig positive, was das Hamburger Präsidium geleistet hat ist, diesen Fauxpas nach 23 Tagen zu korrigieren und einen neuen Trainer zu präsentieren. Einen neuen Trainer? Nein! Der Trainer heißt jetzt Bruno Labbadia. Ja, genau. Der Trainer, der 2010 mit Schimpf und Schande vom Hof gejagt wurde. Damals ein Luxusproblem, denn der HSV lag auf einem 7. Tabellenplatz. Ein Traum, nach jahrelanger systematischer Mißwirtschaft. Der nächste Fehler der mir auffällt. Wie kann man fünf Spieltage vor Saisonende, auf einem Abstiegsplatz den Trainer wechseln? Was soll er noch bewirken? Das erscheint mir eine solch sinnvolle Aktion wie die Inthronisierung von Jörg Bergeer 2009 bei Arminia Bielefeld. Vor dem letzten Spieltag wurde Michael Frontzek gefeuert und Jörg Berger für einen Spieltag (5 Tage) auf die Bank gesetzt. Das Ergebnis war ein souveränger Abstieg vom Relegationsplatz auf den 17. Platz.
Also, weiter so HSV, Ihr schafft es, daß die Uhr stehen bleiben wird.

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Mia san nimmer mia – die Causa Müller Wohlfahrt – unerwarteter Rücktritt

Es ist ein Ausdruck des jüngeren bayrischen Selbstverständnis: Mia san mia.
Will heissen: Wir lassen uns nicht reinreden, wir gehen unseren Weg, frei übersetzt.
So ging wohl auch Mannschatsarzt Dr. Müller-Wohlfahrt seinen Weg – unter Uli Hoeness
fast vier Jahrzehnte lang.
Dieser ließ ihn fast frei schalten und walten.
Und dann kam Pep Guardiola. Der war anderes gewohnt: Nicht die Ärzte entscheiden über die
Verfügbarkeit der Speieler sondern der Trainer in Zusammenarbeit mit seinem Fitness-Coach.
So also war der Eklat mehr oder minder von vornherein vorprogrammiert – und nun eskaliert.

Was aber verwundert ist, daß die Vereinsführung den Eklat zugelassen hat. Ob hier
ein Uli Hoeness die Wogen hätte glätten können?

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28. Spieltag der Fußball-Bundesliga – was bisher geschah

Der 28. Spieltag der Fußball-Bundesliga hatte diese Woche weniger Zündstoft als erhofft.

Die Bayern haben mal wieder, tatsächlisch geschafft einen Gegner zu 0 zu besiegen. Hamburg verliert wie immer. Diesmal zu HAUause gegen Wolfsburg und macht sich für die erste Ehrenrunde in der zweiten Liga bereit. Es wird ja auch mal Zeit nach über 50 Jahren. Leverkusen gewinnt bequem gegen Mainzer, die zu spät aus ihrem Tiefschlaf erwacht sind.

Historisches darf man von Paderborn vermelden, die tatsächlisch noch in der Lage sind ein Fußballspiel als Sieger zu beenden. Man sollte aber nicht zu viel erwarten. Der Abstieg ist wohl icht aufzuhalten.

Der Kampf um Europa

Im Duell der Borussen gewinnt die aus Mönchengladbach locker gegen Borussia Dortmund. Hier zeichnet sich eine direkte Qualifikation der Gladbacher für die Champions League ab. Dies können die Dortmunder abschreiben, haben aber immer noch die Möglichkeit in der Europa League zu landen, da der 7. Platz dafür ausreichen dürfte. Gleiches gil somit auch für Hoffenheim, Frankfurt und Werder Bremen.

Der VFB besiegt Werder Bremen und läßt etwas Hoffnung aufkeimen, was die Schalker nach dem 0:0 gegen Freiburg nicht fühlen dürfen.

Der 1. fC Köln, Hertha BSC und Mainz 05 dürfen weiter hoffen im Fußball Niemandsland zu landen, können aber immer noch durchgereicht wrden zum SC Freiburg, Hannover 96 und den üblichen Verdächtigen auf den Abstiegsplätzen.

Die restliche Bundesligasaison wird ihre Spannung also aus dem Abstiegskampf ziehen müssen, denn in den oberen Regionen ist keine große Spannung mehr raus zu nehmen.

Und was tut sich in der 2. Bundesliga?

In der zweiten Liga sah es so aus, daß sich der 1. FC Kaiserslautern von Darmstadt 98 absetzen konnte, wurde dann aber vom Schiedsrichter verschaukelt und auf Distanz gehalten. Hier bleibt alles beim Alten. Ingolstadt führt vor Kaiserslautern und Darmstadt. Der vierte und letzte im Aufstiegskampf bleibt der KSC

Hier noch der Ausblick auf die nächste Woche.

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27. Spieltag der Fußball-Bundesliga – Was bisher geschah

Der 27, Spieltag der Fußball-Bundesliga war wohl die letzte Chance etwas Spannung um die deutsche Meisterschaft zu generieren.

Bei einem Sieg gegen  Bayern München, hätte der Vorsprung der Bayern auf den Tabellenzweiten Wolfsburg nur noch 7 Punkte betragen. Zwar wäre auch das nur eine theoretische Möglichkeit, da die Bayern in dieser Saison schier übermächtig sind, aber man hätte wenigstens etwas Spannung generieren können.

Das haben die Bayern jedoch souverän verhindert.

In einer Partie, die die Vorfreude nicht ganz gerechtfertigt hat, setzten sich die Münchner mit dem knappsten aller Ergebnisse durch und gewannen 1:0. Nicht übermotiviert, nicht überragend aber ausreichend um Dortmund auf Distanz zu halten.

 

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Mainz 05

Bei Mainz 05 gelten noch die gleichen Regeln, wie früher in den Asterix Heften. Es ist ein kleines Dorf, daß sich gegen den Wiederstand der wohlhabenderen Bundesligavereine durchsetzten will. Umzingelt von den römischen Lagern, wehren sie sich tapfer. Die Lager in der Neuzeit sind z. B. Frankfrurt, Hoffenheim, Freiburg, Köln und viele andere.

Was machen die Mainzer anders als die übrigen Bundesligisten? Sie führen neue, junge Spieler herran, die sie irgendwann mit Gewinn an einen neuen, größeren Verein weiterverkaufen.

Bereits praktiziert mit Andre Schürrle, Adam Szalai, Christian Fuchs, Neven Subotic, dieses Jahr vielleicht Baumgartlinger oder Geis.

Es ist immer das gleiche Spiel. Ich nenne es das „Modell Mainz“. Die Spieler werden jung eingekauft. An die Bundesliga herangeführt, in Position gebracht und rechtzeitig vor Ende des Vertrages für viel Geld verkauft.

 

Was hat sich geändert bei Mainz 05?

Somit ist Mainz mittlerweile in der komfortablen Lage gewesen, ein neues Stadion zu bauen und auch den Luxus zu haben, einige Millionen an Festgeld auf dem laufenden Konto zu führen.

Christian Heidel achtet darauf, daß sich niemand wie ein Star fühlt und das Gehaltsgefüge nicht durcheinander kommt.  Daß man nie richtig an die Spitze kommen wird, da die Schlüsselspieler immer und immer wieder abgegeben werden müssen, ist hier jedem klar. Ambitionen für größere Ziele sind auch keine vorhanden. Im Grunde freut man sich die ganze Zeit darüber in der Bundesliga dabei zu sein. Das ist mehr als man in Mainz jemals erhofft wird. Somit ist jeder neue Spieltag ein Gewinn.

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